Kolumne März 2021

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass die Webseite unseres Seniorenheims Eiderstedt überarbeitet wurde. Das war notwendig, da sich im letzten Jahr die Geschäftsführung bzw. die Besitzverhältnisse geändert haben – darüber haben wir ausführlich informiert. Doch das Wichtigste: Für Sie als Bewohner des Seniorenheims und Ihren Familien wird sich nichts ändern, genau wie für Sie, wenn Sie Gäste der Tagesstätte (SETA) oder Kunden des Pottkiekers (Essen auf Rädern) sind. Sowohl die Mitglieder der Familie Rohde, die weiterhin in den Senioreneinrichtungen arbeiten, sind weiter im Boot genau wie unsere anderen langjährigen Mitarbeiter-innen, die schon fast zur Familie gehören. Doch die Website wie auch die Broschüren unserer Einrichtungen mussten aus rechtlichen Gründen überarbeitet werden.

Wir alle haben das Ziel, Sie zu unterstützen und Ihnen ein behagliches, sicheres Zuhause mit einem Umfeld mit viel Empathie zu schaffen. In Corona-Zeiten spielt das Zuhause eine besondere Rolle, womöglich mehr als je zuvor. In den letzten Monaten konnten wir das bei unseren Bewohnern beobachten, die sicher und geborgen fühlen, auch wenn sie ab und zu mal unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Ihr Zimmer ist Ihr persönlicher Ruhepol: Wenn sie dort auf die Gegenstände schauen, die ihre Seele berühren und sie schon in ihrem Leben begleitet haben – wie ihr bequemer Lieblingssessel, ein Bild, dass schon ewig in Familienbesitz ist oder die Fotos von Kindern, Enkeln und Urenkeln. Seit Gründung des Seniorenheims wollte die Familie Rohde ein plüschiges Umfeld im Stil von Oma’s Wohnzimmer schaffen statt eine kalte Krankenhaus-Atmosphäre wie in anderen Einrichtungen. Die neuen Besitzer (DSW-Nord) teilen diese Philosophie und bauen auf Kontinuität. Mit dieser Strategie von einst sind wir bis heute gut gefahren, da sich auch neue Bewohner schnell einleben können. Wir bieten ihnen ein neues Zuhause mit sehr viel Gemeinsamkeiten mit ihrem früheren Leben. Auch die geliebten Gegenstände reihen sich gut im Umfeld ein, es gibt keinen Bruch zwischen den Zimmern, Fluren, Speisesaal, oder Ruhe-Oasen.

Es freut uns immer, wenn wir Bewohner vom Krankenhaus oder von Spezial-Untersuchungen abholen und sie dann sagen … „schön, dass Du mich nach Hause bringst“. „Ein gutes Zuhause muss man sich machen, nicht kaufen. Am Ende sind es nicht die Fenster, die Licht in ein Haus bringen“, sagte die amerikanische Bestseller-Autorin Joyce Maynard.

In dieser speziellen Zeit der Pandemie ist Zuhause ein wichtiges Lebensgefühl, das man nur unterstreichen kann. 

In diesem Sinne

Ihr Team des Seniorenheim Eiderstedt